Mit ‘Islam’ getaggte Artikel

Goebbelse gegen Hitlers

Freitag, 15. Januar 2010

Das intellektuell gesehen traurige Godwin’sche Gesetz, wonach Nazi-Vergleiche bzw. -Anwürfe über kurz oder lang in jede politisch-gesellschaftliche Debatte hineingeworfen werden, worauf die Diskussion im diskursiven Orkus versinkt, erweist sich leider wieder als zutreffend.

In den Niederlanden wird ein Geert Wilders nicht müde, den Islam mit derlei Vergleichen zu belegen, während umgekehrt viele Moslems sich als die neuen Juden darstellen und ihnen gewogene Politiker, Feuilletonisten und Billigprofessoren Islamkritik entsprechend abhandeln.

Warum sagen die nicht einfach mal “Arschlöcher”, “Perverse”, “Verbrecher”, “Idioten”, “Unterdrücker”, “Wichser” oder sonst irgendetwas halbwegs Ziviles widereinander?

Haben die denn alle gar keine Ideen, verfügen die denn alle nicht einmal über den Wortschatz, die Kreativität und das scheinargumentative lexematische Repertoire eines halbwüchsigen Hilfsschülers?

Da graust doch langsam der Sau, ob man diese nun für verzehrbar halten mag oder nicht.

Wenn das so weitergeht, dann wachen wir eines Morgens auf, und jeder ist ein Hitler. Oder ein Goebbels.

Dann endlich können nur noch die Goebbelse die Hitlers beschimpfen und umgekehrt.

Womit die Menschheit dann den finalen herrschaftsfreien Diskurs erreicht haben dürfte.

Das gehört noch nichtmal mehr in meine Kategorie “Idiotenkabinett”.

Deshalb gibt es ab jetzt hier eine neue: “Goebbelse gegen Hitlers”.

Nee. Nee!

Freitag, 18. Dezember 2009

So langsam bekomme ich schon wieder das Gefühl, einer aussterbenden Rasse anzugehören.

Wie als ob ich ein Eisbär wäre.

Oder ein Walross.

Als einer, der seine Islamkritik nicht mit zwanghaften Israel-Solidaritätsbekundungen zu verbinden als einen vernünftigen Sinn ergeben sieht, stehe ich so langsam ziemlich alleine da, denn das eine erscheint als nicht ohne das andere statthaft.

Ich werde derer, die dazu besonders heuchlerisch auffallen, jetzt hier keine direkte Erwähnung tun; dass sie damit an einem wenig tröstenden Stecken, Stabe und Stocke herumbambeln, sei aber gesagt. (weiterlesen…)

Islamkritik “rassistisch”?

Dienstag, 08. Dezember 2009

Das merkwürdigste “Argument”, welches gegen Leute vorgebracht wird, die den Islam nicht als die reinste Religion der Liebe und Offenheit gegenüber Andersdenkenden ansehen (um das blöde Toleranzwort mal außen vor zu lassen), ist jener Vorwurf des “Rassismus”.

Dem Islam hängen nämlich zu ähnlich großen Anteilen Semiten (überwiegend Araber), Indogermanen (Inder, Perser, Kurden, Bosniaken, Albaner, Paschtunen), Schwarzafrikaner diverser Völker, Turkvölker sowie Südostasiaten (Indonesier, Philippinos) an; dazu kommen in geringerem Maße Kaukasusvölker, mongolische (in Afghanistan die Hazara) und andere.

Eigentlich bleibt nur die indianische Rasse (oder gibt es nur Rassismus, aber keine Rassen?) diesbezüglich weitgehend außen vor.

Logischerweise müsste auch ein Christentumkritiker als Rassist bezeichnet werden, denn es gibt schwarzafrikanische, weiße, indianische, selbst viele semitisch-arabische (koptische, chaldäische, palästinensische, libanesische) Christen; der überwiegende Teil der Philippinen ist außerdem christlich; und noch im Reich der Mitte finden sich wohl mal zwanzig bis dreißig Millionen Han-chinesische Jesus-Anhänger.

Weshalb eine kritische Haltung dem Islam gegenüber also Rassismus ausdrücken solle, erschließt sich wohl nur einem kompletten Toren.

Oder aber es handelt sich dabei um eine sachlich völlig ungegründete gezielte Hetze.

Links ist auch lustig

Freitag, 04. Dezember 2009

So langsam bekomme ich das Gefühl, die intellektuelle deutsche Linke besser zu kennen als mich selbst.

Wenn ich auf meinen Streifzügen und ob meiner Beiträge auf den Kommentarseiten des “Freitag” nicht immer mal wieder, manchmal auch recht unsanft, darauf hingewiesen würde, dass ich irgendwie kein anständiger Mainstream-Linker sei, merkte ich’s wohl selbst kaum noch.

Ich las dort so viele auch intelligente Erwägungen, zumal immer wieder sehr gutes Deutsch, dass ich manchmal fast schon dachte, eine Mörgenröte allgemeiner Vernunft sei augerechnet dorten am Anbrechen, wo einer, der sich nicht schämt, ein Deutscher zu sein, es wohl kaum erwarten könnte.

Ich bin noch immer nicht endgültig wirksam gemobbt, weil meine Ansichten zum Islam etwas von manchen anderen Teilnehmern differieren, obwohl es dahingehende Versuche gab und mir erst vorher “personale Vernichtung” angekündigt wurde; und ich nehme diese mit einem besonderen Lächeln, da ich mich auch schon einmal eine zeitlang auf einer “patriotischen” Seite herumgetrieben habe, auf welcher ich wegen meiner uneinseitigen Gedanken schon länger nicht mehr statthaft bin.

Ob diese “Linken” es jenen “Rechten” jetzt im Sinne der sogenannten Intoleranz, ich nenne es lieber mangelnde Redefreiheit, gleichtun wollen, wird sich zeigen.

Die “Linken” jedenfalls drehen zur Zeit wegen der mangelnden Liebe von Europäern zum Islam oft schon beinahe kollektiv durch.

Bin mal gespannt, was da noch so alles kommt.

Aus dem Südosten nichts Neues

Dienstag, 01. Dezember 2009

So langsam bekomme ich das Gefühl, einer der ganz wenigen prononcierten deutschen Islam-Kritiker zu sein, die ihre Paddel nicht in einem gestaucht umbragrau verwitterten mosaischen Nachen suchen.

Namentliche Hinweise für die erhärtete These spare ich mir, denn meine Leser können einzelfalls lesen und benötigen deswegen auch keine “Links”, um zu wissen, wovon ich rede.

Wegen jener stets lecken, schlickfaulichten Klapperkähne und deren überhöhten Wartungs- und Liegekosten bekomme ich bislang auch keine wohlwollenden Besprechungen seitens der Springer-Presse.

Nichtmal einen Riegel Fenchelwurst als Ablasshappen.

Darob bin ich auch ganz und gar persönlich beleidigt, menschlich aufs tiefste getroffen und in meinen religiösen Gefühlen bis an den Tümpelgrund verletzt.

Ich erwäge drumb inzwischen eine gepfefferte Klage gegen solcherlei matschgetriebene Menschenrechtsversenkerei.

Aphorismen 52

Samstag, 14. November 2009

Dass manche sogenannte Linke sich entgegen ihrem vorgeblichen allgemeinen emanzipatorischen, zumal Frauenbefreiungsimpetus derart für eine in Wirklichkeit unterwürfige “Toleranz” gegenüber dem Islam ereifern, mag deren heimlicher Sehnsucht nach Totalitärer Heiliger Herrschaft geschuldet sein.

Dekretierte Dekadenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die gesamte Debatte um den Islam bzw. Moslems in Deutschland trieft nur so vor Heuchelei.

Eine Religion, deren Forderungen in weiten Teilen grundgesetzwidrig sind, wird als “kulturelle Bereicherung” bezeichnet, deren Anhänger werden, vom christlichen deutschen Innenminister gar, ausdrücklich willkommen geheißen.

Grüne und Liberale zumal, als Heuchler wie aus dem Lehrbuch, überschlagen sich vor Forderungen zur Toleranz; lieber führen sie in Afghanistan Krieg, lassen Landsleute sinnlos in Mittelasien bluten, denn dass sie hier in der Heimat Maßnahmen gegen die Unterdrückung von Mädchen und Frauen ergriffen. (weiterlesen…)

Broders Liebe zu Europa

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Was will dieser merkwürdige Henryk M. Broder nun eigentlich?

Einerseits verteidigt er Thilo Sarrazin in seinen Äußerungen über moslemische Einwanderer, lobt gar jenen Geert Wilders in Holland, der den Koran gleich Mein Kampf verbieten (!) will, andererseits lief mir jetzt das folgende Zitat aus einem Interview mit der Berner Zeitung (vom 8. 2. 2007) über den Weg:

“Ich glaube tatsächlich, dass Europa ein übernahmereifer Kontinent ist… Ich finde es grundsätzlich gut, dass das so genannte ‘weisse, heterosexuelle, blonde, arische’ Europa seinem Ende entgegen geht…”

Sollen also doch die Moslems Europa übernehmen, oder wer denn bitte sonst?

Etwa Juden oder Chinesen?

Und die überwiegend semitischen und türkischen, meist schwarzhaarigen, nicht ganz weißen Moslems, begünstigen die dann systematisch Homosexuelle, oder bringen sie diese gleich in Massen selber mit, züchten sie gar, auf dass einem Henryk M. Broder Europa besser gefalle?

Man bedenke nur, dass Homosexualität im Islam eine schwere Sünde darstellt.

Entweder ist der Mann etwas wirr im Kopfe, oder er redet mit gespaltener Zunge.

P.S. : Eine prima Idee wäre es natürlich, den blonden weißen Ariern allen Homosexualität zu verordnen, wofern sie nicht Moslems werden wollen: so stürben sie noch schneller aus. Findige Korangelehrte wüssten für diesen speziellen religiösen Notfall wahrscheinlich eine gottgefällige Ausnahme zu ersinnen.

Bauernfänger

Freitag, 25. September 2009

Unter “pi-news.net” erreicht man eine gut besuchte Netzseite, die sich als heldenhaft politisch unkorrekt darstellt, indem sie Israel und die USA über alles stellt, dass die Peinlichkeitsschwarte kracht.

Ich stehe, wie jeder weiß, der hier schon einmal herumgeblättert hat, auch nicht übermäßig auf den Islam; deshalb käme ich aber nicht darauf, ganze Länder mit Mann und Frau und Kind und Maus zu bombardieren oder entsprechende Handlungen gar noch im Christengewand zu rechtfertigen.

Zudem machen die dort noch auf konservativ und irgendwie patriotisch.

Die sind wirklich zu dumm zum Lügen.

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