Leser Armins Sicht: Gastbeitrag

Dieser Artikel ging ursprünglich als Kommentar zu “Türkei droht Israel mit Krieg (II)” ein und wird hier ob seines vielschichtigen Inhalts mit freundlicher Genehmigung des Autors noch einmal als eigener Beitrag veröffentlicht.

Armin betreibt die Seite conspirare.net.

Vielschichtiges Diskutieren (wohl ähnlich dem griechischen Philosophieren?) ist meiner Meinung der richtige Weg. Präzis gleicher Meinung zu sein ist da auch eine Plattitüde, der man nicht nacheifern sollte. Diese Grundsätze finde ich auf dieser Seite respektiert, was Seltenheitscharakter hat.

Das Nichtbeschäftigen mit der Metaebene (man könnte hier auch Begriffe – die zwar nicht direkt austauschbar, aber doch verbunden sind – wie Unterbewusstsein, Seele, Geisterwelt, Magie verwenden) führt einzig und allein dazu, dass andere auf unserer Flöte spielen.

Es ist nicht nur so, dass diese Ebene wichtig ist, sondern, dass sie ungemein wichtiger ist, als die sogenannte Realität.

Wenn beispielsweise Icke von seinen Reptilianern anfängt, schmecke ich Selbsthypnose mit Fremdbeeinflussung gepaart mit einem messianischen Geltungsbedürfnis. Wenn Icke hingegen von der Macht des Bewusstseins spricht, vom Beobachter der Realität spricht, der wir werden sollten, dann höre ich gebannt zu…

Unsere begrenzte Definition des Bewusstseins entspricht unserer begrenzten Definition von Realität. Es ist wie ein Eisberg, dessen sichtbaren Teil wir nur wahrnehmen.

In der Logik der Dualität wird, wenn das Böse stärker wird, auch das Gute stärker. Das ist eine Chance, kein Endzeitszenario. Am Widerstand wächst man. Sich mit der “Realität” zu beschäftigen ist Ok, solange man sich in gleichem Masse auch mit der inneren Realität beschäftigt.

(Schwarze) Magie, und das ist das alles (die 7 manipulativen Techniken von Medien über Bildung – Bebilderung, magischer Beschwörung – zu Essen) letztendlich, funktioniere nur, wenn man daran glaubt, sagt man. Und wer glaubt denn daran? Sicher nicht das uns bewusste “Denk”-Bewusstsein. Unser Hirn. Diese Angst kann man irgendwie unterdrücken. Wer hat schon Angst???

Die Angst im Unterbewussten, die Unsicherheit der Seele sozusagen, ist das (MASSIVE) Problem.

Wir geben der Elite, indem wir uns selber den Tiefen unseres Unterbewusstseins verwehren, indem wir die Wirkweise von Magie (welche sich über die gesamte Manipulationsbreite erstreckt) nicht eifrig erforschen, die Möglichkeit – den Grund, den subliminalen Befehl, den Marschbefehl – uns zu regieren.

Denn solange wir nicht wissen, wer wir sind, sind wir die Puppen. Sind wir Teil der Bilderbergweltstruktur, sind wir gefangen im Gefängnis des Nichtwissens. Selbstverschuldet.

Denn wie sagt man so schön: “Unwissen schützt vor Strafe nicht”.

Die Ereignisse der Welt werden genau dazu geschaffen, uns abzulenken.

Es ist nicht so, dass die Realität nicht wichtig ist oder nicht (mit)bestimmend, es ist nur so, dass die Basis für die Realität nicht hier ist, wo man sie sucht. Magie – Alchemie – Technologie, nur Facetten eines Gedichtes. Die Realität ist nur die sichtbare Welle auf dem Ozean.

Wir sind nicht Puppen, wir sind nicht unfähig uns zu verteidigen, wir sind nicht machtlos den Spielen der Puppenmeister ausgesetzt, wenn wir WACH sind…

Aber man kann nicht meinen, allein auf der Ebene der physischen Realität und rein mit dem Geschrei nach aussen eine spürbare Wirkung zu erzielen. Was machen denn die ganzen Antikonspirationsgurus anders als Angst? Was bewirkt denn die Fokussierung auf die Rituale des Bösen anderes als die Stärkung desselben?

Wir verstricken uns dann in dieser Realität. Jedes Ritual, dem wir beiwohnen, bei dem wir mitmachen (ist das nicht das Gleiche?) ist auch unser Ritual. Ob wir in der Kirche sitzen, gebannt vor dem Fernseher, oder als FM rumzelebrieren, ist unwichtig. Mitgefangen, mitgehangen sozusagen…

Wenn wir schon Rituale akzeptieren, dann nur die, die wir selbermachen. Bei denen wir genau wissen, welche Entität hier angesprochen wird. Bei denen wir die Wirkung verstehen. So werden Millionen von Konspirationisten und Antikonspirationisten vor den gleichen Eselskarren gespannt. Man zwingt uns nie, Zauberstäbe zu benutzen, zwingt uns nie, Technologie zu benutzen, zwingt uns nie, mit unserer Aufmerksamkeit Ritualen beizuwohnen und sie zu verstärken. Wenn wir hier von Zwang reden, dann machen wir uns über unsere “Peiniger” lustig. Würde man uns anketten, alle Bücher verbrennen, das Internet jetzt ausschalten, uns hirnoperieren, in eine 1m * 1m Zelle schmeissen, anketten – dann wären wir gezwungen, dann wären wir hilflos. Obwohl, wer weiss?

Wir sind Puppen, weil wir nicht Puppenspieler sind. Man kann nicht beides sein. Hilflos, weil wir uns nicht selbst helfen. Missbraucht, weil wir uns nicht verteidigen. Haben Angst, weil wir (uns und die Welt) nicht verstehen.

Wir verbieten uns uns selbst. Alles ist Magie um uns rum und wir? Wir haben nur Angst davor. Die Seele ist unsterblich, warum haben wir dann Angst? Ist uns die Seele egal? Was ist der Eisberg, den wir nicht sehen wollen? Was ist in der umgekehrten Pyramide der inneren Welt?

Hier liegt meiner Meinung nach das Problem. Denn Unwissen schützt vor Strafe nicht…

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15 Antworten zu “Leser Armins Sicht: Gastbeitrag”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Zunächst auf diesem Wege nochmal danke für die Publikationserlaubnis.

    “Wir verbieten uns uns selbst.”

    Und im vorangegangenen Kommentar (zu “Türkei droht Israel mit Krieg (II)” hattest Du geschrieben:

    “Mit der Kraft unseres kollektiven Unterbewusstseins wird gespielt wie auf einer monumentalen Flöte.”

    Beide Sätze hängen meines Erachtens entscheidend zusammen.

    Wer nicht zu sich selbst findet, finden will, wird vom Massenbewusstsein gesteuert.

    Hiemit wiederum von jenen, die dieses steuern.

    Ich halte auch für wichtig und richtig, wie Du den Bogen von der Magie zur Technologie spannst.

    Technik ist nicht per se böse (naja Atomtechnik…), aber bildet gerade heute für Millionen ein derartiges Faszinosum, zumal die Computertechnik, dass sie davon wie als ob verhext sind.

    Viele Technikfreaks (oder besser -gefangene) sind davon so besessen, dass sie Konfuzius oder Bruno oder Nietzsche fast schon allein deshalb für irrelevant halten, weil diese Blödmänner ja nicht über unser so genialisches Weltnetz verfügten und noch nicht einmal den einfachsten Windows-Rechner.

    Das sagen sie zwar, wenn sie nicht selber völlige Blödmänner sind, nicht direkt, sind sich ihres diesbezüglichen Flachgeistes auch meist gar nicht bewusst, aber es prägt ihr Unterbewusstsein, ihre Denkungsart ebenso, weitestgehend.

    Schnell und viel ist das Motto.

    Alles, was zu begreifen dauern könnte, ist Zeitverschwendung.

    Texte von über 200-300 Wörtern, bei vielen gar schon Zeichen (Twitter) sind schlicht unerträglich.

    Nicht unerträglich hinwiederum, keine Zeitverschwendung bedeutet es solchen Zeitgenossen, stundenlang an irgendwelchen Grafikprogrammen herumzupfitzeln, Ballerspiele zu spielen, nächtelang ihren Rechner zu “optimieren”: natürlich nicht den im eigenen Schädel.

    Dieselben “Nerds” gucken dann – natürlich allein schon wegen des “Zeitverlustes” – sehr häufig auf Leute herunter, die sich mit dem I-Ging, mit Runen oder Kabbalah beschäftigen, lästern ab, was das Zeug hält, von wegen verwirrten Esoterikern usw.

    Und die Sache geht noch weiter.

    Man nehme eine fast beliebige Runde, Männlein und Weiblein.

    Einer stellt sich als SAP-Spezialist vor, der andere als Deutschlehrer.

    Man rate mal, wer ehrfürchtig angeschaut und behandelt wird, und für wenn es fast nur mitleidige Blicke gibt.

    Nicht nur, weil gleich klar ist, wer wahrscheinlich das Vielfache vom andern verdient, sondern weil der eine so hochwichtig und der andere im Grunde so unwichtig ist.

    Winner gegen Spinner.

    Ich will jetzt zunächst nicht noch weiter ausgreifen: lieber melde ich mich dann nochmal zu Wort.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Nun, bisher hat sich wohl noch kein Weiterer getraut oder sich bemüßigt gefühlt, hier Zusätzliches einzubringen.

    Drum und sowieso lege ich jetzt noch ein bisschen nach.

    Ich halte die Rückeroberung unserer Sprache für ein, wenn nicht das wesentliche Element zur Selbstermächtigung.

    Schon Konfuzius wusste, dass alles nichts wird, wenn die Begriffe nicht stimmen.

    Nietzsche schlügen heute noch viele gerne per Zeitreise rechtzeitig tot, auf dass er ihnen ihre Lügengebäude nicht eingelegt zu haben Gelegenheit bekommen hätte.

    Was wir nicht richtig bezeichnen können, können wir nicht richtig denken und damit auch nicht richtig dingen.

    Andererseits hast Du oben eindrücklich gezeigt, wie leicht hinwiederum eine falsche Trennung von Begriffen, auch das Glauben an Begriffe in die Irre führen kann.

    So lacht denn der “Nerd” über den “Esoteriker”, verächtlich, und ist im Grunde selbst einer.

    So kann, was zwar nicht in allen Punkten deckungsgleich (es gibt keine echten Synonyme), aber sich stark überlappend und ineinander verwoben, dann wie als ob gegensätzlich seiend hingestellt werden.

    So wird Spaltung erzielt, Hass und Feindschaft geschürt.

    So werden Schnitte ins Geflecht der Begriffe gesetzt, werden Gedanken und Menschen in kleine Schächtelchen verbracht.

    Das lässt sich dann nicht einfach wegmeditieren (allenfalls in der herbeimeditierten Einbildung, also in einem noch kleineren Schächtelchen).

    Wahrscheinlich ist der eine oder andere Leser verwundert, unangenehm berührt, wenn nicht abgestoßen, entsetzt gar, wie Du die Sache angefasst hast.

    Kein Wunder.

    Auf ein mathematisches Bild übertragen hast Du die natürlichen mit den rationalen und den irrationalen und den komplexen Zahlen verbunden.

    Vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch nicht in Perfektion, wenigstens nicht für jeden leicht verständlich (ist ja auch nicht so einfach; an einigen Implikationen werde ich gerne noch länger knabbern), von der grundsätzlichen Funktionalität meines Erachtens aber weitgehend richtig. (Vielleicht hört mir jetzt mal ein “Nerd” zu, weil ich mal was Vernünftiges bringe, nämlich Zahlen, und nicht nur Wörter, also Geschwurbel und Geschwall…)

    Vor ein paar Wochen wurde mir ein Büchlein anempfohlen, von einem Inder (ich lese sogar Inder, wenn auch selten), des Titels “Thought is your Enemy”, Untertitel “MIND SHATTERING CONVERSATIONS WITH THE MAN CALLED U.G.”, das ich erst zur Hälfte durchhabe, an dem laut J. schon Reihen an sich vor der Lektüre völlig gefestigt fühlenden Leuten verzweifelt, dessenthalben sprichwörtlich durchgedreht sind.

    Es führte jetzt zu weit, näher darauf einzugehen, zumal ich ja längst nicht alles erfasst habe, aber J. meinte, diese Schrift sei schlimmer als Crowley und der Rest zusammen.

    Das will immerhin was heißen (J. kennt sich gut aus).

    Übertragen auf Deinen Artikel will ich damit sagen, dass Du im Gegensatz zu U.G. keineswegs vorgibst, schon völlig durchzublicken, gleichwohl Riesenbrocken hingeworfen hast, durchaus mit stringentem innerem Zusammenhang, das Ganze aber eben offen unfertig, ohne Trost: keine Lehre, in der man es sich, ob nun vermeintlich oder tatsächlich verstanden, bequem machen könnte.

    Sowas mögen die meisten nicht.

    Aber, um nochmal auf Nietzsche zurückzukommen, das folgende Zitat aus seinem Munde: “Ich misstraue grundsätzlich allen Systematikern.”

    Hervorheben will ich zuletzt noch – ich bin schon wieder etwas langatmig geworden – was Du zu Icke gesagt hast.

    Es trifft ziemlich genau das, was ich angesichts des Wirkens dieses Mannes empfinde.

    Da mischt sich Dichtung und Wahrheit.

    Ein gutes Beispiel dafür.

  3. Dude sagt:

    Erstmal Danke Armin für den super Artikel und danke auch Magnus für die gesonderte Hervorhebung.

    “Das Nichtbeschäftigen mit der Metaebene (man könnte hier auch Begriffe – die zwar nicht direkt austauschbar, aber doch verbunden sind – wie Unterbewusstsein, Seele, Geisterwelt, Magie verwenden) führt einzig und allein dazu, dass andere auf unserer Flöte spielen.”

    Wer mehr über die Metaebene erfahren möchte, kann sich mal hier umschauen:
    http://www.allmystery.de/mitglieder/Duder

  4. Armin sagt:

    @Magnus Wolf Göller
    Wirklich keine hohe Kommentardichte… eher traurig stimmend.

    Leider haben die meisten Menschen ganz einfach eine tiefsitzende Angst vor diesen Themen (auch wenn sie gerade das stets eifrig verneinen!). So verpuffen viele Anstrengungen wirkungslos und oft gar kontraproduktiv und Schafe bleiben Schafe. Noch schlimmer. Sich wach meinende Schafe…

    Der Mensch hat sich in dieser Hinsicht gar zurückentwickelt. Das ist nicht die Schuld der Elite, denn wir sind wohl in einer Art Gefängnis, aber solange wir unsere Freiräume nicht nutzen, besteht leider auch kein Grund, uns “freizulassen”.

    Ich für mich habe mir vorgenommen, mich nie mehr von den Plärrern zum Plärren inspirieren zu lassen und mich dem Thema Elite auf die Art und Weise zu widmen, die ich für richtig halte. Eigene Recherchen anzustellen und zu eigenen Konklusionen zu kommen.

    Und dem Zusammenspiel von Attention, Attraction, Magie, Manipulation, spirituelle Welt und den sich daraus ergebenden Fragen meine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

    Wach sein ist nicht einfach ein intellektuelles Gesülze sondern sollte (auch) in sich selbst hineinschauen sein. Ich sehe die Sache zunehmend als eiserne Wechselwirkung.

    Jegliche Wirkung nach aussen muss durch inneres Wachsen legimitiert werden, sonst wird man (wieder) zum Spielball, den man schon immer war.

    Es ist übrigens auch müssig (und fast lächerlich), sich dann die Elite wegzuwünschen – denn solange man sich nicht selbst kennt, kann man immer neu belogen werden, betrogen werden und in perfid mentalen Gerüsten gefangen bleiben.

    Um eine Elite gegen die Nächste einzutauschen, um statt dem Einen nachzurennen dem Anderen nachzurennen mag ich mich gar nicht erst bemühen.

    Denn wach zu werden, zu verstehen, ist meiner bescheidenen Meinung keine Lustwanderung, kein fixtfertig präparierter Freiheitsbrei, sondern ein Spiessrutenlauf, Arbeit, viel Arbeit (und die Ueberwindung von Bergen von Angst) – nicht zuletzt an sich selbst…

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Warten wir’s mal ab, was noch kommt.

    Lieber ein guter Text und wenige Kommentare (bei mir dauerte es sehr lange, bis überhaupt die ersten reinkamen), als umgekehrt.

    Es gibt nicht wenige populäre Blogs, da sprudeln die Kommentare nur so.

    Meist sind dann aber 80% von sehr geringer Qualität 15% gerade so erträglich und 5% einigermaßen gut.

    Durch so ein Gewürge rolle ich mich dann nicht einmal mehr durch (selbst wenn der Ausgangsartikel einigermaßen getaugt hat und das Thema mich interessiert).

    Wenn ich mir bloß vorstelle, ich müsste an einem Tag 100 mehr oder weniger irrelevante Kalauereien wenigstens überfliegen, damit mir nicht noch einer ein Ei reinlegt, bekomme schon die Krise.

    Nein: Ich freue mich, dass hier regelmäßig einige wenige gut geschriebene, durchdachte, weiterführende Sachen reinkommen. Manchmal auch ein paar mehr, aber dann trotzdem nicht unbedingt von geringerer Qualität.

    Manches hängt da am Thema, manches sicherlich auch daran, ob die Sache erstmal richtig in Gang kommt, indem ein paar Leute mitwirken.

    Trotzdem: lieber keine Rückmeldung, zustimmend oder ablehnend, was immer, als dass man sich die Äußerungen von fünf oder zehn Dummbatzen unter seinen Artikel pappen muss.

    Immerhin habe ich Deinen Text unter meine fünf neuen “Favoriten des Autors” eingeordnet, so dass er noch einige Zeit direkt auf der Startseite aufzurufen sein wird (muss nur noch rechts reinmontiert werden).

    Überdies auch nicht auszuschließen, dass ich durch meine beiden langen Kommentare den einen oder anderen erst recht abgeschreckt habe.

    Aber, sei’s drum, was zählt, ist zunächst mal der Text.

  6. Armin sagt:

    @Magnus Wolf Göller
    Da gebe ich Dir recht: Qualität kommt – auch hier – vor Quantität.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    (Nicht direkt zum Thema)

    Wenn der Dude von Züri zum schwäbischen Käsfondue hochorgelt, wärst Du mir ebenfalls willkommen.

    Oder auch anderwann.

  8. Anonyma sagt:

    Toller Kommentar, obwohl ich “nur” gut 90 % davon zustimme. Aber denen voll und ganz, denn Du hast grossteils genau ins Schwarze getroffen. Chapeau.
    Zum Thema Sprache: In der Magie zählen kein “un.-” “nie” oder “nicht”. Das sind auch im normalen Sprachgebrauch bloss eingeschränkte Negierungen, im magischen aber kann man sie gleich ganz weglassen. Oder mag Überraschungen erleben…. Und die Lüge ist ein schlimmes Übel. Ich denke, wenn jeder den Stolz hätte, stets die Wahrheit zu sagen, würde sich allein dadurch die Menschheit spirituell höherentwickeln. Die Sprache an sich ist (sogar göttlich-) magisch. Lügen ist eine Perversion, aber die “Realos” finden es in Ordnung. Solange es keiner Notlüge wegen Lebensgefahr o.ä. bedarf, da ihr keinen anderen Ausweg wisst: Seid ehrlich (offen ist fakultativ – manchmal auch dämlich)!

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonyma

    Interessant, Deine Sichtweise bezüglich des unmöglichen “un-” in der Magie.

    Ich will dazu lediglich zu bedenken geben, dass es in der Magie den sogenannten magischen Spiegel gibt, mittels dessen ein Angegriffener die Energie auf den Angreifer zurücklenkt.

    Ob man dieser Technik (der energiesparendsten, da unaufwendigsten von allen, außer man ist einfach un-angreifbar) sprchlich die Negation zuordnen kann, mag eine akademische Frage sein, sicherlich aber trotzdem keine uninteressante (ogott: doppelt negiert…).

    Ich freue mich natürlich, dass Du mit Armins Text einiges anfangen konntest (was mich, soweit ich Dich bisher kenne, nicht verwundert).

    Ich freute mich zudem, wenn Du die 10% konkretisiertest, denen Du nicht zustimmst.

    Das könnte die Sache hier nämlich nochmal ein gutes Stück weiterbringen.

  10. Armin sagt:

    @Magnus Wolf Göller
    Vielen Dank für die Einladung, die ich gerne bei beidseitiger Gelegenheit annehme.

    Die Problematik der Chance Internet liegt eben gerade darin, dass man sich potentiell selten von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht/sitzt. Im virtuellen bleibt ein Gespräch doch eine Art Ping Pong und es lässt sich schwerlich mit der Leichtigkeit diskutieren (philosophieren), die einmal üblich war. Das ist gerade bei komplexen Themen ein Nachteil.

    Mir persönlich ist es oft zu virtuell…

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Ja genau.

    Sich, abgesehen davon, dass man zusammen lacht und sich ins Gesicht sehen kann, gleich widersprechen oder ergänzen zu können, das ist eben ein Riesenunterschied.

    Man kann viel lockerer auch mal einen Fehler machen oder sich einfach verhaspeln, korrigieren, ohne dass man erstmal – womöglich gar auf Dauer – vor der ganzen Welt dasteht wie ein Esel.

    Unmittelbare Magie eben…

    Und den Duder da gleich auch noch kennenzulernen, das machte mir eine große Freude (einen Urfreund von hier werde ich, wenn es klappt, noch dazubitten…).

  12. Anonyma sagt:

    @ Magnus
    Darum schickt man auch keine negativen Energien los, sondern wirkt Bannzauber. Kann anständigen Leuten doch egal sein, ob sie dann, ein Kind erblickend, zwingend impotent wären, bei Mordversuchen immer kläglich versagen würden oder keine Lüge, z.B. wegen starker Hustenanfälle, oder Freudscher Versprecher je aussprechen könnten.
    Auf die 10 % werde ich wenn, dann nur auf meiner eigenen Webseite, mit Werbeeinblendungen, genauer eingehen. Dann sind die Zugriffe bei der, die sie sich verdient hat. Umsonst ist der Tod. Es ist ja nicht so, als stünde die Welt am Abgrund, als hätten wir Infokrieg und es ginge um Informationsverbreitung. Um die Erdenbürger, “die eine Erde”, wie Du es ausdrücktest.
    Es ist auch nicht so, dass die Leute, wenn sie meinen Ausführungen hier zustimmten, selbst wäre eine Homepage zum Verlinken vorhanden, ohnehin meine Seite besuchten, um zu sehen, was noch so da steht, vielleicht regelmässige Leser würden, durch ein rundes, vollständig wiedergebenes Statement, das genau so lang ist, wie ich nötig fand, um wirklich nachvollziehbar zu argumentieren.
    Für Geld erteile ich Dir gern Ratschläge, die aber NATÜRLICH niemandem weitergegeben werden dürfen. (Weiterempfehlungen sind erwünscht, ich muss ja auch Miete zahlen.)

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonyma

    Na denn.

    Geld für Magie hab’ ich leider keins.

    Da gehn die Kinder und der Wein vor.

    Und wenn ich mehr als genug von der Penunze hätte, gäbe ich sie doch nicht für Zauberei aus.

    Ich habe damals bei den gefürchtetsten Obergroßmeistern Germaniens und Britanniens gelernt und von daher keinen weiteren Ausbildungsbedarf.

    Aber wenn ich Dir Kundschaft vermittele, dann nehme ich gerne 20% Provision. (Gibt’s bei Dir eine Geld-zurück-Garantie?)

    Selber betreibe ich seit langem nur noch Sprachmagie. (Na gut, vor etwa zwei Jahren war da mal ein Fall…)

    Damit habe ich allemal beide Hände voll zu tun.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Du siehst: Kaum schreibt einer was Gescheites, schon kommen die Krämer.

  15. Dude sagt:

    Hier die Metaebene gekürzt, und mit Bildmaterial unterlegt, von KenFM.

    http://www.youtube.com/watch?v=MiBZiFYWLCc&feature=player_embedded

    Dem hab ich nichts hinzuzufügen.

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