Wünschen und Dichter (III)

Es gibt eine Ausnahme von den Ausnahmen.

Joanne K. Rowling wurde durch ihr Werk reich, sogar bevor sie alt wurde, obwohl sie eine herausragende Schriftstellerin ist.

Dies sollte die Dichter hoffen lassen, dass sie durch Schreiben trotz des meist aussichtslosen Wünschens, auch nur soviel zu verdienen wie ein kleine Filialbankschl… eines Tages nicht zwangsläufig im Armenhaus landen müssen.

Möglich erscheint natürlich, dass eine Frau, die so viel von Magie versteht wie Rowling, das Universum einfach übertölpelt haben könnte.

Das Universum war vielleicht so verhext von der narbigen Sieg-Rune auf Harry Potters Stirn, dass es gar nicht merkte, wie ihm geschah und diese Frau völlig verdient steinreich werden ließ.

Ob das Universum aus dieser Niederlage gegenüber einer Fähigen Intelligenten heraus gelernt hat und sich künftighin nicht so leicht zum Geben wird verleiten lassen, darüber werden weltweit bereits heftige Diskussionen geführt.

Eine der beiden Hauptfraktionen der Diskutanten meint, das Universum werde sich nach dieser Erfahrung nie mehr in vergleichbarer Weise narren lassen; die Gegenseite ereifert sich dahingehend, Rowling habe für alle fähigen Schriftsteller die Tür aufgestoßen.

Als Waage-Geborener sehe ich die Sache eher mittig.

Das Universum ist gewarnt und hat seine Abwehrkräfte mit Sicherheit bereits geschärft; andererseits werden manche Dichter durch den Erfolg Rowlings möglicherweise frecher und gewinnen noch an Chuzpe gegen das Universum.

Das Duell bleibt spannend.

— Anzeigen —


Tags: , , ,

Eine Antwort hinterlassen