Gemäßigte Taliban III

Laut SPIEGEL heutigen Datums hat die liebe afghanische Regierung ein Gesetz erlassen, welches dortigen FrauInnen vorschreibt, ihren Männern beliebig sexuell zu Willen zu sein und ihnen untersagt, ohne Einwilligung des Ehemannes das Haus zu verlassen.

Das dürfte so recht nach dem Geschmacke auch der GrünInnen sein, die dieses Regime mithilfe deutscher SoldatInnnen am Leben erhalten und demselben so gerne Geld und Zuspruch spenden.

Eine so gemäßigte Regierung ist nun wirklich selbst vor “gemäßigten Taliban” zu schützen, jedenfalls solange man denen wirklich noch nicht recht trauen kann, zumal man sie ja nicht einmal kennt.

Für Verhandlungen mit den Bärtigen hielte ich es für angebracht, etwa die apart geschminkte Hauptgefreite mit dem etwas zu dicken Hintern ins Krisengebiet zu schicken, die ich – leider wieder wahr – mit ihrem aparten Pferdeschwanz unterm adrett gesetzten Barett durch meinen örtlichen Lidl mit dem Einkaufswagen paradieren sah.

Vor soviel selbstbewusster Weibeskraft werden die Möchtegerns da unten sich bestimmt wie als ob sie Mekka gewahrten zur rituellen Kopfwaschung zu Boden werfen; die Kalaschnikovs werden sich vor ihrem G36 im Sande verkriechen, indem sie sich daran erinnern, dass sie dem deutschen Sturmgewehr von 1944 lediglich russisch weiterentwickelt nachgebaut wurden.

“Hauptgefreite”: Wie sich das schon anhört! Man wundert sich, weshalb dieser Ehrentitel nicht auf RTL-Shows vergeben oder auf der Reeperbahn nur den Besten der Besten vorbehalten wird.

Spaß beiseite: Ich bin explizit nicht dafür, Frauen zu Frontschweinen der deutschen Armee auszubilden.

Selbst mit meinen 45 Jahren bin ich mir trotz mitunter zu vieler Zigaretten und vielleicht auch einmal eines Gläschens Roten mehr, als der Arzt wegen der gesundheitsfördernden Phenole empfähle, sehr sicher, dass mein Kreuz die 30 Kilo Marschgepäck vielleicht sofort, sicher aber alsbald und dauerhaft besser trüge als die Rückgräter dieser verirrten Frauen, die wahrscheinlich auf irgeneinem “Girls Day” eines hinterfuldaischen Landkreises auf die grandiose Idee gebracht wurden, ganz emanzipiert einen traditionellen Männerberuf zu erlernen.

Mit Reinhold Robbe, dem Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages, habe ich sowieso noch ein persönliches Hühnchen zu rupfen.

Dieser Wehrdienstverweigerer von ehedem findet nämlich selbst Frauen in der Armee heute ganz klasse, wie er im Vortrag vor kleiner Runde in Hammelburg ausdrücklich deutlich machte, und den Afghanistan-Einsatz genauso sinnfällig – gar Witze reißend über Leute, die deswegen keine Heimat bei CSUCDUFDPGRÜNSPD  mehr finden – ganz aufgekratzt fröhlich entgegen den Vorstellungen von so Gestrigen und notorischen Miesmachern von prima Kriegen wie Peter Scholl-Latour und mir.

— Anzeigen —


Tags: , , , ,

Eine Antwort zu “Gemäßigte Taliban III”

  1. Friederike sagt:

    Ja, dieses Gesetz ist wirklich krassunfair. Es benachteiligt Frauen; es sollte daher ebenso sicherstellen, dass Männern ihren Frauen jederzeit sexuell zu Willen sein müssen und nicht ohne ihre Erlaubnis aus dem Haus gehen dürfen. So wäre garantiert, dass in Afghanistan am Ende alle das Bett bzw. das Haus hüten und der Krieg wäre aus: Jippi! und Inschallah.

Eine Antwort hinterlassen